Zentrum : … muss man einfach gesehen haben
Musikviertel
Das Musikviertel schließt sich in südwestlicher Richtung unmittelbar an das Zentrum Leipzig an. Es wird begrenzt im Osten durch die Harkortstraße, den Floßplatz und die Dufourstraße, im Südosten durch die Wundtstraße sowie im Südwesten, Westen und Norden durch die im Bogen verlaufende Karl-Tauchnitz-Straße. Im Westen und Norden schließt sich an das Musikviertel der Clara-Zetkin-Park an (ehemals König-Albert-Park und Johannapark). Gemäß der kommunalen Gliederung von Leipzig aus dem Jahre 1992 ist das Musikviertel der westliche Teil des Ortsteils Zentrum-Süd.
Den nördlichen Teil des Musikviertels prägen repräsentative öffentliche Bauten wie das Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts, die Universitätsbibliothek, die Hochschulen für Grafik und Buchkunst sowie für Musik und Theater, das Literaturinstitut, das geisteswissenschaftliche Zentrum der Universität und die Galerie für Zeitgenössische Kunst. Besetzt ist auch dieser Teil wie der sich nach Süden anschließende mit prachtvollen Villen und bürgerlichen Wohnhäusern, die das Musikviertel zum ehemals sicherlich elegantesten Viertel der Stadt machten. Sie wurden in den letzten Jahren in ihrer alten Pracht wiederhergestellt. Der nahe Park erhöht die Wohnqualität. Die im Zweiten Weltkrieg gerissenen Lücken wurden zum Teil mit Plattenbauten geschlossen. Das Musikviertel wird vom Pleißemühlgraben durchzogen, der nach und nach wieder von seiner Abdeckung aus den 1950er-Jahren befreit wird.
Im Musikviertel sind die in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Straßen vorwiegend nach Leipziger Stiftern und die in Ost-West-Richtung verlaufenden vorwiegend nach Komponisten benannt. Die Benennung der bis dahin mit Buchstaben und Zahlen gekennzeichneten Straßen erfolgte ab 1885.
Quelle Wikipedia
Waldstraßenviertel
Das Waldstraßenviertel erstreckt sich auf die Straßen rund um die Waldstraße in Leipzig und entspricht im Wesentlichen dem bebauten Teil des Ortsteils Leipzig-Zentrum-Nordwest, der durch die Friedrich-Ebert-Straße im Westen, Elstermühlgraben und Emil-Fuchs-Straße im Nordosten, die Pfaffendorfer Straße im Osten und Ranstädter Steinweg und Jahnallee im Süden begrenzt wird. Zum Teil wird auch die Käthe-Kollwitz-Straße als südliche Grenze angesehen, danach gehören dann auch das Naundörfchen, die ehemalige Ranstädter Vorstadt und der Bereich um die nördliche Gottschedstraße mit zum Viertel. Der Name Waldstraßenviertel ist keine amtliche Bezeichnung des Stadtviertels.
Nordöstlich des Waldstraßenviertels befindet sich das Rosental als öffentliche Grünanlage, im Westen schließt sich das Sportforum mit dem Zentralstadion und im Süden der Ortsteil Leipzig-Zentrum-West an.
Von der Jahnallee aus beginnt am Waldplatz die Waldstraße als zentrale Achse des Viertels in Nord-Süd-Richtung und teilt es in das westliche und das östliche Waldstraßenviertel. Der nördliche Bereich des östlichen Waldstraßenviertels ist in offener Villenbebauung ausgeführt, während in den anderen Teilen eine geschlossene Bebauung entlang der Straßenzüge überwiegt.
Die Waldstraße kreuzen von Süden beginnend Gustav-Adolf-Straße, Hinrichsenstraße (früher: Auenstraße), Fregestraße, Feuerbachstraße (früher: Sedanstraße), Wettiner Straße und Christianstraße; im westlichen Waldstraßenviertel schließen sich noch die Straßen Am Mückenschlösschen und Goyastraße an.
Parallel zur Waldstraße führen hierbei Friedrich-Ebert-Straße (früher: An der alten Elster) und Max-Planck-Straße (früher: Elsässer Straße) im westlichen und Liviastraße, Tschaikowskistraße (früher: König-Johann-Straße), Funkenburgstraße, Leibnizstraße und Färberstraße im östlichen Waldstraßenviertel. Auf die Leipziger Kaufmannsfamilie Frege verweisen hierbei die Frege-, die Livia- und die Christianstraße.
Östlich des Elstermühlgrabens wird die Gustav-Adolf- zur Humboldtstraße und wird dort gequert von Jacobstraße, Rosentalgasse und Lortzingstraße. Auf dem Gebiet der Jacobstraße befand sich eine lange vor der Stadtgründung im 11. Jahrhundert entstandene Jacobskapelle als mittelalterliche Wallfahrtskapelle am Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Die Rosentalgasse war lange Zeit die einzige Zugangsstelle von Leipzig zum Rosental und führte zwischen Elstermühlgraben und Pleißemühlgraben entlang. An ihrem nördlichen Ende steht das Eingangsportal für die im 18. Jahrhundert geplante kurfürstliche Park- und Schlossanlage im Rosental. Die Lortzingstraße erinnert an den Leipziger Kapellmeister und Komponisten Albert Lortzing, der zeitweise in einem Gartenhaus der Großen Funkenburg nahe der Funkenburgstraße lebte.
Quelle: Wikipedia


