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Stadtteil

 

Marienbrunn

ist ein Ortsteil im Leipziger Stadtbezirk Süd. Er umfasst den nordöstlichen Teil der Gemarkung Connewitz mit der Gartenvorstadt Marienbrunn, der Siedlung Mariental sowie weiteren Siedlungsteilen und ihren Randbebauungen. Marienbrunn ist ein reines Wohngebiet und liegt etwa 4 km in südsüdöstlicher Richtung vom Stadtzentrum Leipzigs entfernt. Es wird umgrenzt von der Verbindungsbahn zwischen der Dresdner Eisenbahn und der Bayerischer Eisenbahn sowie der Richard-Lehmann-Straße im Norden, von der Grenze zwischen den Gemarkungen Connewitz und Probstheida (Westgrenze des Südfriedhofs) im Osten, von der Probstheidaer Straße im Süden und von der Bayrischen Eisenbahn im Westen.

Seine Nachbarortsteile sind von Norden beginnend im Uhrzeigersinn Zentrum-Südost, Probstheida, Lößnig und Connewitz. Marienbrunn war anfangs nur über die Verbindungsstraßen Connewitz-Stötteritz und Connewitz-Probstheida zu erreichen, bevor die Connewitzer Waisenhausstraße in direkter Richtung auf die Mittelachse der Gartenstadt mit einer Holzbrücke über die Eisenbahn ausgebaut wurde. In den 1960er Jahren wurde die Holzbrücke durch einen breiteren Massivbau ersetzt und die Arno-Nitzsche-Straße (früher Waisenhausstraße) nunmehr auf die Straße „An der Tabaksmühle“ ausgerichtet, so dass eine vierstreifige Hauptverkehrsachse in Ost-West-Richtung entstand. Von ihr zweigte die nach Süden führende Zwickauer Straße als Hauptverkehrstraße ab. Diese und die Ost-West-Verbindung gewannen an Bedeutung als Anfang der 1970er Jahre der Durchgangsverkehr zum Neubaugebiet Lößnig hinzukam. Für diesen wurde die Zwickauer Straße mehrspurig ausgebaut.

Die Straßen innerhalb des Wohngebiets sind schmal und nur für den Anliegerverkehr ausgelegt. Höhere Wohnbauten an den Hauptverkehrsstraßen schützen das innere Wohngebiet vor Verkehrslärm.

Am 15.Juli 1931 wurde mit der Zufahrt über eine Holzbrücke von der Kaiserin-Augusta-Straße her (jetzt Richard-Lehmann-Straße) der Straßenbahnbetrieb nach Marienbrunn bis zur Endstelle „An der Märchenwiese“ aufgenommen. Ab 1967 erfolgte der Straßenbahnverkehr nach Marienbrunn über Connewitz und die Arno-Nitzsche-Straße. 1974 wurde die Linie bis Lößnig verlängert.

Mit dem „Haltepunkt Marienbrunn“ erhielt am 12. Juli 1969 Marienbrunn Anschluss an das Leipziger S-Bahn-Netz.

1999/2000 wurde mit dem Bau der Brücke über die Eisenbahn im Zuge der Zwickauer Straße ein bedeutender Verkehrsanschluss Marienbrunns geschaffen. Die Linie 16 erreicht nun auf wesentlich kürzerer Strecke die Innenstadt, wobei die Linie 10 den Anschluss nach Connewitz weiter aufrecht erhält. Der Autoverkehr auf der Ost-West-Verbindung (Nitzschestraße-Tabaksmühle) wurde durch die Brücke bedeutend entlastet, so dass die Straße „An der Tabaksmühle“ im Jahre 2009 durch Fahrbahnmarkierung zugunsten des Fahrradverkehrs auf zwei Spuren reduziert werden konnte.

Quelle: Wikipedia

Wohnungen im Stadtteil Leipzig-Marienbrunn

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