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Lausen

Das Dorf Lausen wurde von slawischen Siedlern als Runddorf am Ostufer des Zschampert (zwischen Göhrenz im Süden und Großmiltitz im Norden) am Westhang der Dehlitz-Rückmarsdorfer Endmoräne angelegt. Nach der Umwandlung des Bistums in ein weltliches Stift fungierten von 1562 bis 1656 die Kurfürsten von Sachsen, von 1656 bis 1738 die Herzöge von Sachsen-Merseburg und von 1738 bis 1918 die Kurfürsten (seit 1806 Könige) von Sachsen als Landesherr. Sowohl innerhalb des Stifts Merseburg als auch im Herzogtum Sachsen-Merseburg gehörte das Dorf Lausen in das Amt Lützen. Nach Rückfall des Herzogtums Sachsen-Merseburg an das Kurfürstentum Sachsen kam Lausen um 1740 an das Amt Leipzig, zu dem es im Jahr 1744 bereits gehörte.

Das Dorf Lausen gehörte seit 1551 zur Grundherrschaft des Ritterguts Großzschocher, damit unterstand es juristisch dem Gericht Großzschocher. Im Jahr 1835 umfasste das Dorf, Laußen geschrieben, 7 Magazinhufen Land, 22 Häuser und 121 Einwohner. Am 1. Dezember 1910 hatte Lausen 353 Einwohner.

Im Dezember 1979 wurde ein Teil der Gemarkung Lausen (70,83 ha) in die Stadt Leipzig eingemeindet, um diese Fläche mit dem Südteil des Wohnkomplexes 8 des Neubaugebietes Grünau zu bebauen.

Im November 1985 wurde Lausen an das Straßenbahnnetz der Stadt Leipzig angeschlossen. Am 31. Dezember 1994 war Lausen 2,38 km² groß und hatte 405 Einwohner.

Am 1. Januar 1995 wurde die Gemeinde Lausen in die Stadt Leipzig eingemeindet. Seitdem gehört das ehemalige Gemeindegebiet zum Ortsteil „Lausen-Grünau“ im Stadtbezirk West.

Quelle: Wikipedia

Wohnungen im Stadtteil Leipzig-Lausen

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