Connewitz
Connewitz ist ein beliebter Stadtteil von Leipzig. Bis zu seiner Eingemeindung 1891 war der Ort eine selbständige Gemeinde, heute ist Connewitz gemäß der kommunalen Gliederung ein Ortsteil im Leipziger Stadtbezirk Süd. Connewitz besitzt eine Flächenausdehnung von 7,15 km² und hatte am 31. Dezember 2007 16.144 Einwohner. Mit einem großen Anteil am Leipziger Auenwald ist Connewitz der waldreichste der Leipziger Ortsteile. In städtebaulicher Hinsicht und was die soziale Zusammensetzung der Bevölkerung angeht ist Connewitz ein besonders vielgestaltiger Stadtteil Leipzigs. Connewitz liegt etwa drei Kilometer südlich des Leipziger Stadtzentrums. Das Gebiet umfasst Auwaldbereiche und die östlich davon und bis zu zehn Meter höher gelegene ehemalige Feldflur. Nur diese ist bebaut.
Die Grenzen des Ortsteils bilden im Norden der Schleußiger Weg, die Wundtstraße und die Richard-Lehmann-Straße. Ost- und Südostgrenze ist die Bahntrasse Bayerischer Bahnhof-Markkleeberg. Im Süden ist das bebaute Gebiet von Markkleeberg die Grenze. Hier gehören aber noch einige kurze Straßenzüge am sogenannten Wolfswinkel in isolierter Lage zu Connewitz. Nach Westen folgen die Bahnlinie Plagwitz-Markkleeberg sowie der Westdamm des Hochflutbettes der Elster und das West-Ufer des Elsterflutbettes.
Die benachbarten Ortsteile sind von Norden im Uhrzeigersinn die Südvorstadt, Marienbrunn, Lößnig, Dölitz-Dösen, Markkleeberg (selbstständige Stadt), Großzschocher, Kleinzschocher und Schleußig.
Mit 350 Hektar Wald (das sind 47 Prozent seiner Fläche) besitzt Connewitz den größten Waldanteil der Leipziger Ortsteile. Dieser Wald, das Connewitzer Holz, bildet als zusammenhängendes Gebiet den Hauptteil des südlichen Leipziger Auenwaldes. Er wird sowohl forstwirtschaftlich als auch zu Erholungszwecken genutzt. Neben einem dichten Fuß-, Rad- und Reitwegenetz findet sich hier auch der Wildpark Leipzig, der insbesondere einheimische Tierarten zeigt. Auch Sport- und gastronomische Einrichtungen sind vorhanden.
Die Pleiße durchzieht das Connewitzer Holz von Süd nach Nord in voller Länge. Die Verbindung zur Elster wurde durch den Braunkohlenbergbau unterbrochen. Heute erhält der Floßgraben sein Wasser aus dem Cospudener See. Er stellt damit die Verbindung der Leipziger Gewässer zum Cospudener See dar und wird nach nunmehriger Fertigstellung einer Brücke in Markkleeberg bald für den durchgängigen Bootsverkehr nutzbar sein.
Heute existieren im Ortsteil Connewitz noch der Hakenteich an der Wildparkgaststätte, ein kleinerer innerhalb des Wildparks sowie ein Teich zwischen der Bebauung der Prinz-Eugen-Straße und der Mühlpleiße mit Verbindung zu dieser.
Quelle: Wikipedia



